KAIFU NORDLAND eG

Sicher und mitbestimmt Wohnen –
das ist unsere Genossenschaft

Kooperation, Solidargemeinschaft und Demokratieverständnis sind wesentliche Eckpfeiler, die das Handeln einer Genossenschaft prägen und in unserer Satzung verankert. Die Förderung der Mitglieder – vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung – ist wesentlicher Zweck der Genossenschaft. Wir verfolgen danach in erster Linie das Ziel der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die Mitglieder, damit verbunden eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sowie die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Dazu gehört auch die Einrichtung und Förderung von Seniorentreffs und anderen sozialen Einrichtungen. 

Genossenschaft eine besondere Rechtsform

Als ganz wesentlichen Unterschied zu anderen Rechtsformen steht die Gewinnorientierung bei einer Genossenschaft nicht im Vordergrund. Um den satzungsgemäßen Verpflichtungen, wie der Schaffung von Wohnraum sowie dem Erhalt und der Modernisierung des Wohnungsbestandes nachzukommen, ist eine stabile wirtschaftliche Basis unumgänglich. Die Festlegung der Mieten, die als wichtigste Basis für die Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft zu nennen ist, ist daher eng an die notwendigen Ausgaben für die Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes geknüpft. Gemäß § 14 Abs. 2 unserer Satzung „soll die Genossenschaft angemessene Preise für die Überlassung des Gebrauchs von Genossenschaftswohnungen bilden, durch die eine Kosten- und Aufwandsdeckung einschließlich angemessener Verzinsung des Eigenkapitals sowie die ausreichende Bildung von Rücklagen unter Berücksichtigung der Gesamtrentabilität der Genossenschaft ermöglicht wird“. Es werden keine Mietverträge, sondern Dauernutzungsverträge geschlossen, eine Kaution ist im Zuge der Anmietung einer Genossenschaftswohnung selbstverständlich nicht zu bezahlen.

Um die Vorteile einer Genossenschaft nutzen zu können, ist der Erwerb der Mitgliedschaft erforderlich. Über den Beitritt beschließt der Vorstand. Jedes Mitglied ist verpflichtet, 20 Anteile á 52,- € zu übernehmen. Weiterhin hat jedes Mitglied, dem eine Wohnung überlassen wird, einen angemessenen Beitrag zur Aufbringung der Eigenleistung durch Übernahme weiterer Pflichtanteile zu übernehmen.

Organe der Genossenschaft

Unabhängig von der Anzahl der Genossenschaftsanteile haben alle Mitglieder gleiche Rechte und Pflichten. Sie üben bei der „KAIFU“ ihre Rechte in Angelegenheiten der Genossenschaft als Mitglieder durch Wahl der Vertreter für die Vertreterversammlung aus.

Die Generalversammlung als oberstes Willensorgan findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie besteht zurzeit aus 84 Vertretern.

Die Vertreterversammlung beschließt über die in dem Genossenschaftsgesetz und nach Maßgabe der Satzung der Genossenschaft bezeichneten Angelegenheiten, insbesondere über die Änderung der Satzung, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Bilanzgewinns. Die Vertreterversammlung berät über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat und wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates.

Der Aufsichtsrat als Überwachungsorgan besteht gemäß der Satzung aus mindestens sechs Personen. Gegenwärtig sind folgende Personen Mitglied des Aufsichtsrates:

  • Niels Berlin (Vorsitzender)
  • Ralf Holz (stellvertretender Vorsitzender)
  • Joachim Fast
  • Andreas Hey
  • Gesine Heyn
  • Gregor Kaiser
  • Martina Koeppen
  • Silja Romeyke
  • Rolf Schoppenhauer

Zu den wesentlichen Aufgaben des Aufsichtsrates gehören die Förderung, Beratung und Überwachung des Vorstandes in seiner Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat berichtet der Vertreterversammlung über seine Tätigkeit.

Der Vorstand vertritt die Genossenschaft und leitet sie unter eigener Verantwortung.

Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über die Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung. Dem Vorstand obliegt u.a. die Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Der Vorstand besteht zurzeit aus zwei Mitgliedern:

  • Dennis Voss
  • Ditmar Baaß