KAIFU NORDLAND eG

ENTWICKLUNG DER KAIFU-WOHNANLAGE LOHKOPPELWEG...

ENTWICKLUNG DER KAIFU-WOHNANLAGE LOHKOPPELWEG/ ANSGARWEG/ RIMBERTWEG

 

 

 

Die KAIFU-NORDLAND eG möchte die Wohnanlage am Lohkoppelweg/Ansgarweg/Rimbertweg zukunftsorientiert entwickeln.

Erste Entwurfsvarianten wurden bereits vorgestellt und auf einer Informationsveranstaltung am 8. Juni 2017 diskutiert.

Auch zukünftig möchte die KAIFU-NORDLAND eG mit Ihnen im Austausch bleiben sowie frühzeitig und transparent informieren.

 

WO FINDE ICH INFORMATIONEN ZU DER ENTWICKLUNG?

Infomaterial, aktuelle Entwicklungen und die Dokumentation der Informationsveranstaltung vom 8. Juni finden Sie ab sofort aktuell auf dieser Seite

 

GERNE STEHEN WIR IHNEN AUCH TELEFONISCH ZU VERFÜGUNG

Wohnungsbaugenossenschaft KAIFU-NORDLAND eG

Frau Sandra Kraft

Tel. 040 - 43 17 02 41

Mail: sandra.kraft@kaifu.de

 

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Protokoll vom 08.06.2017

Neubauprojekt Neue Mitte Altona

Nachdem der Neubau am Eimsbütteler Markplatz fertiggestellt ist, widmet sich die KAIFU-NORDLAND eG schon einem neuen Bauprojekt.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes Altona sollen Wohnungen errichtet werden. Insoweit wurde im Jahr 2012 der Masterplan Neue Mitte Altona von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen.

 

Damit wurde die Bebauung des Geländes beschlossen und gleichzeitig die Grundlage für weitere Planungen gelegt.

Es sollen rund 3.500 Wohnungen entstehen. Neben dem Wohnungsbau sind auf der Fläche Gewerbe, kleine Läden und Gastronomiebetriebe vorgesehen, die nicht konzentriert, sondern im Gebiet verteilt zu finden sein sollen. Auch eine neue Stadtteilschule ist geplant. Denkmalgeschützte Gebäude, wie die alten Güterhallen und der Wasserturm sollen erhalten und in die neue Stadtstruktur integriert werden. Dreh- und Angelpunkt des neuen Quartiers wird der zentrale, ca. 8 Hektar große Stadtteilpark werden. Er soll für Sport, Spiel und Erholung Raum bieten. Der öffentliche Raum soll für alle Bürger zugänglich und barrierefrei gestaltet sein. Der von der Bürgerschaft beschlossene Masterplan sieht weiterhin ein speziell für dieses Quartier ausgerichtetes Mobilitätskonzept vor. Dabei soll insbesondere der Fuß- und Radverkehr sowie der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden, um attraktive Wegeverbindungen zu schaffen, die den Gebrauch eines eigenen Autos im Quartier so gut wie überflüssig machen.

Zielsetzung des Masterplanes ist ein lebendiges, vielfältiges Quartier, das allen Menschen offen steht. Auf dem Gelände sollen deshalb öffentlich geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen errichtet werden.

Der Bezirk Altona hat sich in den vergangenen Jahren durch die vielfältige Struktur der Bewohner und zum Teil die Bebauung, die einerseits liebevoll modernisiert oder restauriert wurde, aber auch alte Industrieanlagen, die wiederbelebt worden sind, zu einem lebendigen und aufstrebenden Stadtteil entwickelt. Deshalb hat das Projekt Neue Mitte Altona bei vielen Genossenschaften – so auch bei uns – großes Interesse geweckt. Die KAIFU-NORDLAND eG hat im Übrigen bereits einige Wohnanlagen in diesem Stadtteil im Bestand.

Die Vergabe von städtischen Grundstücken, die für eine Bebauung vorgesehen sind, erfolgt über so genannte Konzeptausschreibungen durch die Stadt Hamburg. Hierbei werden genaue Vorgaben, wie Bauart, Anzahl der Wohnungen, mit oder ohne Tiefgarage, öffentlich geförderte Wohnungen und/ oder frei finanzierte Wohnungen festgelegt. Es gibt eine Vielzahl von Vorgaben, wie auch die Gestaltung der Außenanlagen, die bei Bauerstellung zu berücksichtigen sind.

Die vom Hamburger Senat beschlossene Planung Neue Mitte Altona sieht darüber hinaus vor, dass ein Teil der Flächen, die für Wohnungsbau vorgesehen sind, an so genannte Baugemeinschaften vergeben werden sollen. Baugemeinschaften sind Zusammenschlüsse von Personen, die gemeinsam Wohnraum zur Selbstnutzung schaffen wollen. Dabei steht meistens, wie auch bei dieser Baugemeinschaft, der Wunsch nach preiswerten Miet-wohnungen deren Beschaffenheit und Ausstattung die Bedürfnisse der Personen in der Baugemeinschaft weitgehend berücksichtigt. Baugemeinschaften werden von der Stadt Hamburg besonders gefördert. Insoweit steht bei derartigen Ausschreibungen durch die Stadt, die Bewerbung der Baugemeinschaft im Vordergrund.Teilweise werden hierfür eigens gegründete Kleingenossenschaften gebildet. In den meisten Fällen jedoch werden die Wohnungen von etablierten Wohnungsbaugenossenschaften in Kooperation mit der jeweiligen Baugemeinschaft errichtet.

Auf der betreffenden Grundstücksfläche ist von der Stadt Hamburg ein integratives und inklusives Wohnprojekt von deutschen und türkischen Senioren der ersten Einwanderungswelle vorgesehen. Dieses Konzept hat überzeugt, zumal die Genossenschaft über diesen Weg eines der wenigen in Hamburg noch vorhandenen Grundstücken in nachgefragter Lage erwerben kann. Wenn die Bebauung der Grundstücksfläche in diesem Fall zunächst für die Bewohner der Baugemeinschaft erfolgt, hat ein solches Projekt große Bedeutung für die weitere positive Entwicklung der Genossenschaft, weil sich auch unsere Mitglieder schon jetzt bei der Baugemeinschaft bewerben können.

Die Bewerbung für das ausgeschriebene Konzept hat erfreulicherweise Erfolg gehabt und die Baugemeinschaft „MEKAN – Gemeinsam älter werden“ hat den Zuschlag für die Bebauung auf einem Baufeld in der Neuen Mitte Altona erhalten. Die KAIFU-NORDLAND eG wird Eigentümerin des Grundstücks und errichtet die Wohnungen. Die Baugemeinschaft hat das Erstbezugsrecht. Um den angepeilten Baubeginn im Sommer des kommenden Jahres realisieren zu können, sind nun die Hürden des behördlichen Planungsverfahrens zu überwinden.

 

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