Neubauwohnungen und modernisierte Wohnungen in Hamburg
Neubau & Modernisierung

Neubau & Modernisierung

Neubauwohnungen & modernisierte Wohnungen in Hamburg

Ein Zuhause auch in der Zukunft: Neubauwohnungen und Modernisierungen

Neben Neubauvorhaben sind Instandhaltung und Modernisierungen des Wohnungsbestands zentrale Aufgaben der KAIFU. Bei umfassenden Modernisierungsmaßnahmen beteiligen wir unsere Mitglieder und beziehen ihre Wünsche bei der Gestaltung ihres Zuhauses ein. Unsere kontinuierlichen Investitionen in Neubau und Modernisierung sorgen für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Wohnungsbestand.

„Qualität zahlt sich langfristig immer aus“

Ditmar Baaß, Vorstand der KAIFU, über die Herausforderungen bei Neubauten und bei der Modernisierung des Bestands

 

Herr Baaß, was sind die größten Herausforderungen beim Neubau?
Ditmar Baaß: Die größte Herausforderung ist die Beschaffung von Grundstücken. Es gibt auf dem Markt kaum noch bebaubare Flächen. Deswegen setzen wir wie andere Wohnungsunternehmen verstärkt auf Nachverdichtung im Bestand.

Was heißt das konkret?
Wir schauen uns besonders die Gebäude genau an, die den 1950er und 1960er Jahren errichtet wurden. Wir gut ist die Bausubstanz? Wie hoch ist der Instandhaltungsbedarf? Wie ist die Energiebilanz? Wie zukunftsträchtig sind die Grundrisse? Auf Basis dieser Daten entscheiden wir dann, ob wir das Grundstück neu entwickeln. Dabei versuchen wir in der Regel, mehr Wohnfläche zu schaffen. Aber die Prozesse sind langwierig. Es gibt oft nur einen alten Baustufenplan, entsprechend anspruchsvoll sind die Verhandlungen mit den Behörden und das Schaffen von Baurecht.

Wie reagiert das Umfeld?
Unsere Mitglieder haben mit den Plänen im Normalfall keine Probleme, im Gegenteil.Soweit bestehender Wohnraum ersetzt werden muss, stellen wir Ersatzwohnraum zur Verfügung und beteiligen uns auch an den Kosten für den Umzug. Die betroffenen Mitglieder können sich dann  auf eine deutlich komfortablere Neubauwohnung freuen, sie haben das erste Wohnrecht. In der Nachbarschaft wird dieses Thema oft kritischer gesehen, da mehr Wohnungen in der Regel ja auch mehr Menschen und mehr Verkehr bedeuten. Diese Veränderungen sind teilweise nicht erwünscht.

Wie kann man die Kritiker überzeugen?
Ganz wichtig ist uns Transparenz. Bei Informationsveranstaltungen erklären wir das Bauvorhaben. Wir freuen uns auch über Verbesserungsvorschläge. Diese prüfen wir. Da kann es um eine Kita, Arztpraxis oder eine Bäckerei gehen, die das neue Quartier aufwerten kann. Oder um eine noch größere Tiefgarage, damit auch Anwohner aus umliegenden Häusern eine Chance haben, einen Stellplatz mieten zu können.

Wie wichtig ist der KAIFU der Einsatz von regenerativen Energien wie zum Beispiel Sonnenenergie?
Sehr wichtig. Ab Juli wird es in Hamburg keine Baugenehmigung mehr geben ohne einen gewissen Anteil erneuerbarer Energien. Dies ist für uns kein Problem, weil wir uns seit Jahren sehr intensiv damit beschäftigen, wie unsere Gebäude besonders nachhaltig sein können. Da geht es um Photovoltaikanlagen oder um Fernwärme mit einem hohen regenerativen Anteil. Aber es gibt auch andere Wege. In einem unserer Gebäude haben wir zum Beispiel eine Eisspeicherheizung eingebaut, obwohl diese wesentlich teurer ist als eine konventionelle Anlage.

Das müssen Sie erklären.
Das Prinzip hat schon Albert Einstein entdeckt. Wasser gibt während der Vereisung, also von dem Zeitpunkt, an dem sich erste Eiskristalle bilden bis zur kompletten Erstarrung, besonders viel Energie ab. Diese sogenannte Kristallisationswärme macht man sich hier zunutze. Ein unterirdischer, mit Wasser befüllter Betontank wird mit einer Wärmepumpe verbunden. Die Temperatur im Tank pendelt um null Grad. Über eine spezielle Technik beheizen wir mit dieser Kristallisationswärme die Wohnungen.

Genossenschaften stehen für preiswerte Mieten. Wie passt das mit Qualitätsansprüchen zusammen?
Sehr gut, das eine bedingt sogar das andere. Wir bei der KAIFU legen großen Wert darauf, dass sich auch die nächste Generation unserer Mitglieder in unseren Neubauten wohlfühlt. Daher achten wir bei allen Baumaßnahmen, ob bei der Sanierung im Bestand oder im Neubau, sehr auf Qualität. Langfristig zahlt sich das immer aus. Sorge bereiten uns die hohen Grundstücks- und Baukosten im Neubau. Denn es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Kosten sowie den Mieten. Wird teuer gebaut, kann nicht billig vermietet werden.

Stichwort Generationen. Hamburg wird immer älter. Laut Prognosen werden in Hamburg 2040 135.000 Menschen wohnen, die 80 Jahre und älter sind. Was bedeutet das für Ihre Bautätigkeit?
Wir achten darauf sehr bei unseren Neubauten. Etwa durch den Einbau von seniorengerechten Aufzügen, entsprechend breite Türen oder die Lage von Steckdosen und Lichtschaltern.

In der Wohnungswirtschaft wird inzwischen verstärkt auf Systemhäuser, also auf ein Baukastensystem, was das Bauen deutlich günstiger machen soll gesetzt. Ist das für die KAIFU auch ein Thema?
Wir beobachten das mit Interesse. Dies lohnt sich aber erst beim Bau von 50, besser 100 gleichartigen Wohnungen. Dies ist bei Nachverdichtungen oder bei Grundstücken, die sehr individuell geschnitten sind, kaum möglich.

Wie viel Sorgen machen Ihnen die gestiegenen Baukosten?
Die Preissteigerungen sind wirklich enorm. Inzwischen reden wir hier über 3500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, ohne Grundstücksanteil wohlgemerkt. Binnen 30 Jahren haben sich die Preise verdreifacht. Die Nachfrage bei den Gewerken ist durch die gestiegene Bautätigkeit sehr hoch, entsprechend haben sich die Preise entwickelt. Hinzu kommen immer höhere Anforderungen beim Energiesparen. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass es Zuschüsse gibt, wenn entsprechende Normen erfüllt werden.

Herr Baaß, haben Sie abschließend noch ein paar Tipps, wie man als Mieter Energie und damit Geld einsparen kann?
Der Austausch von Glühbirnen zugunsten von LED-Lampen mit einem deutlich niedrigeren Stromverbrauch lohnt sich auf jeden Fall. Dies gilt auch für betagte Kühlschränke. Die Investition in ein neues, energiesparendes Modell ist auf Dauer günstiger. Und bitte nicht den ganzen Tag im Winter das Fenster auf Kipp stellen, sondern lieber dreimal am Tag für ein paar Minuten stoßlüften. Wir von der KAIFU beraten unsere Mitglieder gern.

 

Modernisierung und Instandhaltung  von Wohnungen

Instandhaltung und Modernisierung

Neben dem Neubau von Wohnungen ist die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestands eine zentrale Aufgabe unserer Genossenschaft.

Wenn die KAIFU eine Grundsanierung plant, ist die Beteiligung von Mitgliedern ein fester Bestandteil des Planungsprozesses. Neben einer umfangreichen Information der Mitglieder, können sich diese z.B. bei der Gestaltung der Treppenhäuser uns Außenanlagen einbringen.

Kleinere Reparaturbedarfe können jederzeit an den technischen Service der KAIFU gemeldet werden.

 

Neubauwohnungen in Hamburg | Hamburg Altona | Neue Mitte Altona

Neubauwohnungen

Das „Pergolenviertel“ in der City-Nord und die „Neue Mitte Altona“ zählen zu den spannendsten Projekten von Neubauwohnungen in Hamburg. In beiden Quartieren hat auch die KAIFU Wohnungen errichtet.


Im „Pergolenviertel“ sind 24 öffentlich geförderte Wohnungen entstanden. 18 Wohnungen sind barrierereduziert und eine Wohnung rollstuhlgerecht. Außerdem wurden Tiefgaragen- und Fahrradstellplätze errichtet. Die KAIFU teilt sich den Baublock mit der Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft und der Hamburger Lehrer-Baugenossenschaft. Folgende Wohnungsarten wurden gebaut: Fünf Zwei-Zimmer-Wohnungen, zehn Drei-Zimmer-Wohnungen, neun Vier-Zimmer-Wohnungen. Die anfängliche Miete liegt bei 6,60 Euro im Ersten Förderweg und bei 8,70 Euro im Zweiten Förderweg.


In der „Neuen Mitte Altona“ hat die KAIFU mit dem Verein „Mit MEKAN Gemeinsam Älter Werden e.V.“ 48 öffentlich geförderte, barrierefreie Zwei-Zimmer-Wohnungen für die Generation 60+ errichtet. Sie richten sich gezielt an Interessenten, die im Alter nicht vereinsamen und möglichst nicht in ein Altenheim ziehen möchten. Die Gruppe entstand aus einer Kooperation der deutschen Seniorengruppe „Gemeinsam älter werden“ mit der türkischen Seniorengruppe „Mekan“.


Errichtet wurden für diesen Baublock, den sich die KAIFU mit dem Altonaer Spar- und Bauverein und der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen teilt, zudem zwei Gemeinschaftsräume mit zusätzlichen Außenflächen, ein frei finanziertes Büro und ein gemeinschaftlicher Carsharing-Stellplatz. Zusätzlich wurden Tiefgaragen- und Fahrradstellplätze geschaffen. Auf dem Dach befindet sich außerdem eine Dachterrasse zur gemeinschaftlichen Nutzung. Die Mieten berechnen sich nach sogenannten Fallgruppen, die sich an Einkommensgrenzen orientieren. Sie reichen von 6,70 bis 12,40 Euro. Voraussetzung für die Anmietung ist neben der Mitgliedschaft bei der KAIFU auch der Eintritt in den Verein „Mit MEKAN Gemeinsam Älter Werden e.V.“.